Bitte dringend um Hilfe: Therapeut gesucht!

Hallo zusammen,

seit meinem letzten Post ist nun mehr als ein Jahr vergangen. Zunächst habe ich versucht, mich auf den Alltag zu konzentrieren und mich möglichst wenig mit meiner Erkrankung zu beschäftigen. Meine ANP ist „gelaufen“. Deshalb habe ich das Blog nicht mehr aufgerufen und die eingehenden Kommentare lediglich freigeschaltet. Ich hatte keine Kraft darauf einzugehen.  Das tut mir sehr leid und ich möchte mich dafür entschuldigen.

Nach und nach ging es mir immer schlechter. Inzwischen bin ich psychisch und körperlich ziemlich am Ende. Neben den bereits beschriebenen Beschwerden leide ich unter Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Magen-Darm-Problemen, Erschöpfung und Gelenkschmerzen. Ich bin depressiv. Weiß nicht mehr weiter. Brauche dringend Hilfe.

Seit ein paar Monaten bin ich daher auf der Suche nach einem neuen ambulanten Therapeuten. Einem, der sich mit meiner Diagnose auskennt und mir vielleicht weiterhelfen kann.  Ich will die Hoffnung noch nicht aufgeben, dass alles doch noch (etwas) heller werden kann.

Es gibt so viele Publikationen über komplexe PTBS und Ego-State-Disorder, über erfolgverprechende Therapieansätze usw. Allein einen Therapeuten finde ich nicht. Niemand, der für mich erreichbar wäre, scheint sich damit auszukennen.

Daher meine Bitte: Kann mir jemand einen hilfreichen Tipp geben?  Ich weiß, dass einige Fachleute schon auf dieses Blog zugegriffen haben. Vielleicht kann mir jemand von Ihnen helfen?

Es wäre toll, wenn Ihr diesen Eintrag verbreiten könntet: auf Facebook, Twitter, in Foren, Blogs … DANKE!

Verzweifelt. Maya.

jammern

Kaum dass ich nicht mehr laufe, zerreißt es mich. Ich denke anders, fühle anders, ich bin. Anders. Ich kann mich nicht entspannen, alles dreht sich, ich muss grübeln, mich erinnern.
Ich kann mich nicht erinnern, so viele Lücken. Lese alte Schülerzeitungen und finde mich nicht.
Ich kann den Wechsel zwischen den verschiedenen Anteilen nicht beeinflussen. Sie machen, was sie wollen. Mit mir. Ohne ich. Bin so weit weg. Von.

Kennt das jemand? Oder hat jemand hilfreiche Tipps für mich? Es ist so verdammt anstrengend. Ich will doch nur ein bisschen Urlaub haben.

Danke füs Lesen.

_jammermodus off_

Kurze Meldung

Die letzten Tage waren voller Angst und Starre. Ich habe ernsthaft überlegt, in die Psychiatrie zu gehen. Die Angst war tatsächlich größer als alle Sorge um Ruf und berufliche Zukunft. Mittlerweile bin ich wieder in der Lage, einigermaßen klar zu denken. Schreiben geht noch nicht so gut. Wird aber wieder!

Gute Besserung – Nebenwirkung: Angst

Es ist schön, dass es mir besser geht. Nicht so schön ist, dass „Aufschwünge“ immer damit einhergehen, dass sich altbekannte Glaubenssätze melden. Momentan besonders stark: So wie du lebst/bisher gelebt hast, stirbst du eh bald/wirst du sowieso nicht alt. Anders: Wenn es dir gut geht, passiert etwas Schlimmes.
Ich habe Angst. Und ich weiß, dass es in solchen Phasen wichtig ist, mich nicht selbst herunterzuwirtschaften, damit es mir wieder schlechter geht. Damit die Angst wieder abnimmt. Blödes Spiel.