Status // Gedanken – Teil 2

Akzeptanz oder Kampf?
Was mich in den letzten Tagen ebenfalls beschäftigt hat, war die Frage danach, wie ich meine komplexe PTBS eigentlich einordne. Sehe ich sie als Erkrankung, die es zu bekämpfen gilt? Oder definiere ich sie eher als eine Behinderung, mit der ich leben muss und die es so zu gestalten gilt, dass sie möglichst wenig ins Gewicht fällt? Kürzer formuliert: Geht es um Akzeptanz oder Kampf?
Für mich ist klar, dass ich das beste aus den (vor)gegebenen Möglichkeiten herausholen möchte. Und wenn es im Rahmen dieser Möglichkeiten liegt, Freude und Zufriedenheit zu empfinden, dann will ich das. Unbedingt.
Trotzdem bewege ich mich eher auf der Akzeptanz-Seite. Kämpferisch. Ich glaube nicht, dass ich irgendwann alle Symptome loswerde. Mein Ziel ist es, so viele wie möglich „in den Griff zu bekommen“, besser mit ihnen umgehen zu lernen. Ich möchte irgendwann sagen können: So bin ich, und das ist okay so. Damit komme ich klar. Ich bin nicht meine Beeinträchtigung, sondern sie ist ein Teil von mir.
Dazu gehört eine große Portion Zuversicht.

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