Kurze Meldung

Die letzten Tage waren voller Angst und Starre. Ich habe ernsthaft überlegt, in die Psychiatrie zu gehen. Die Angst war tatsächlich größer als alle Sorge um Ruf und berufliche Zukunft. Mittlerweile bin ich wieder in der Lage, einigermaßen klar zu denken. Schreiben geht noch nicht so gut. Wird aber wieder!

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11 Gedanken zu „Kurze Meldung

  1. manchmal reicht ja schon ein ganz kurzer aufenthalt. ein paar tage oder so. und davon muss doch auch niemand erfahren, oder? ein paar tage krank ist schließlich jeder mal.

      • Hallo Maya,
        du kennst mich aus einem anderen Forum.

        Zu deinen Bedenken, dass der AG erfahren könnte, dass du in eine Psychiatrie gehst – kann ich dich beruhigen. Auf den AU – bescheinigungen, die für den AG bestimmt sind, darf nie eine Diagnose oder der ICD – Schlüssel vermerkt werden. Und Krankenhäuser, Sachbearbeiter stehen unter absoluter Schweigepfllicht.
        Lieben Gruß von Sarah Mohn

  2. Hallo Maya, ich bin zufällig auf Ihren Blog gestossen und bin total überrascht. In viellerlei Hinsicht geht es mir ähnlich! Ich habe auch besch…. Therapieerfahrungen (die eigentlich immer nur alles noch verschlimmerten), schwerste Kindheits- Jugend- und Lebenserfahrungen, kämpfe fast nur noch mit Symptomen, habe weitere Erkrankungen verschiedenster „Fachgebiete“ einschl. einer neurologischen Erkrankung, ich stehe auch mit der Diagnose Komplexe PTBS und verschiedenem, was dazu gehört, da seit Anfang 2008, ohne hilfreiche Unterstützung, habe bis vor kurzem immer noch versucht Fachliteratur zu lesen und alles zu verstehen und kämpfe sehr mit Symptomen. Ich (52) bin mittlerweile berentet, habe ein verfehltes Leben/zerstörte Integrität zu beklagen und meine Gesundheit/Leben ist in jeder Hinsicht ziemlich reduziert. Ich versuche jetzt, auch mal zu leben, egal wies aussieht, was noch möglich ist. Seien Sie achtsam, aber lassen Sie Trauma und Therapie nicht zu Ihrem Lebensmittelpunkt werden, sonst geht es Ihnen so wie mir. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen möglichst viele schöne Tage, zumindet Stunden oder Minuten.

    • Hallo Rosita,
      Ihr Kommentar hat mich sehr erschüttert. Es tut mir leid, dass es Ihnen so schlecht geht und sie therapeutische Unterstützung bislang nicht als hilfreich erleben konnten. Denken Sie denn über einen neuen Versuch nach oder hat sich das Thema Therapie für sie ganz erledigt? Ihre Warnung nehme ich sehr ernst. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Trauma und Therapie sehr schnell zum Lebensmittelpunkt werden können. Ohne Therapie komme ich jedoch auch nicht weiter. Es gilt wahrscheinlich wie immer das richtige Maß zu finden. Und das ist unwahrscheinlich schwierig.
      Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass es Ihnen möglichst häufig gelingt, Ihr Leben zu genießen und schöne Dinge zu erleben.
      Alles Gute Ihnen und viele Grüße
      Maya

    • Hallo nico,
      schön, Dich wieder mal zu lesen. Und jein … ;-) Erst ging es mir nicht so gut und dann brauchte ich ganz dringend eine thematische Auszeit. Jetzt erstrahlt die Wohnung in neuem Glanz, ich habe viel geschlafen und außerdem Urlaub.
      Konntest Du eigentlich mit dem Kommentar zum Thema „Dissoziation“ etwas anfangen?
      Viele Grüße und alles Gute
      Maya

    • Liebe Birgit,
      danke, dass Du fragst. :-) Ich musste die Seite ein paar Wochen ruhen lassen, es ging einfach nicht. Jetzt aber!
      Die Landkarte „gefällt“ mir gut. Ich finde, sie hat eine starke Wirkung. Und sie ist ein Statement. Ich verlinke sie gerne, weiß im Moment nur noch nicht so genau wo. Hast Du eine Idee?
      Viele Grüße
      Maya

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